Asmetronic Cally A88

Am Asmetronic Cally A88 scheiden sich die Geister. Beim ersten Modell wurde die hohe Strahlung moniert, auf die Eltern beim Kauf eines Kinderhandys auf jeden Fall achten sollten. Dieses Manko wurde nach Angaben des Herstellers inzwischen behoben, was ein Prüfbericht bestätigen soll. Doch auch die 2009-er Version kann nur bedingt überzeugen. Das liegt unter anderem am gewöhnungsbedürftigen Design, das herzlich wenig mit einem Handy zu tun hat und daher wohl auch nur für jüngere Kinder ab fünf Jahren taugt.

Zugute halten muss man dem Asmetronic Cally A88 die simple Handhabung, zumindest für Kinder. Das Gerät kann von den Eltern nach Belieben „programmiert“ werden. Sie entscheiden, wen das Kind anrufen kann und von welcher Rufnummer Gespräche angenommen werden. Damit sind Missbrauch und zufällig gewählte Servicedienste von vornherein ausgeschlossen. Ohnehin verfügt das Gerät nicht über eine normale Tastatur, sondern nur über wenigen Funktionstasten, darunter eine Notfalltaste. Wird sie gedrückt, ruft das Gerät automatisch vier vorher festgelegte Nummern an. Der erste Kontakt, der abnimmt, kann mit dem Kind sprechen. Die anderen drei werden per Kurznachricht über den Notruf informiert. Wer anruft, können Jungen und Mädchen bei diesem Kinderhandy am Klingelton hören. Weiterer Vorteil: Das Handy kann per GSM-Ortung jederzeit aufgespürt werden und kann im Eltern- und im Kindermodus betrieben werden.

Technische Daten:

  • Typ: erinnert an Barrenhandy, hat aber nur wenige Tasten und kein richtiges Display
  • Rufton: wird dem Anrufer zugeordnet
  • Besonderheiten: Notruftaste, Handyortung

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