Baby Contact

Mobiltelefone für jüngere Kinder sollten möglichst einfach zu bedienen sein und weitgehend auf technische Spielereien verzichten. Das Baby Contact erfüllt diese Voraussetzungen, erinnert in seiner Bauweise und Gestaltung aber eher an ein Spielzeug. Auffallend ist vor allem, dass es nur sieben Tasten gibt, allesamt ohne Zahlen oder Buchstaben, dafür mit Symbolen versehen. Das sich dahinter ein vollwertiges Telefon versteckt, wenngleich auf ein Minimum an Funktionen beschränkt, zeigt sich erst, wenn eine SIM-Karte eingelegt wird.

Fünf der Tasten können frei belegt werden – zum Beispiel mit der Telefonnummer von Mama und Papa oder der Rufnummer der Oma. Das Kind muss nur die entsprechende Taste drücken bzw. das passende Symbol wählen und die gewünschte Nummer wird angerufen. Dadurch, dass dieses Kinderhandy über eine Freisprecheinrichtung verfügt, wird es für die Kleinen noch einfacher, einen Anruf zu tätigen. Die größte Taste ist für „Notrufe“ vorgesehen und sollte mit einer Nummer programmiert werden, die jederzeit erreichbar ist.

Soweit ist das Baby Contact das ideale Kleinkinderhandy. Wären da nicht ein paar Schwächen, die bei Tests aufgefallen sind und zu einer eher mittelmäßigen Benotung führten. Trotzdem belegte das Gerät den ersten Platz im Vergleich von fünf Geräten, die von der „Computer Bild“ untersucht wurden. Kritisiert wurden die schlechte Klangqualität und die fehlende Tastensperre. Dass „Notrufe“ nach 55 Sekunden automatisch beendet werden und auch die Ortung nicht genau genug ist, bemängelte „Connect“ als Fachzeitschrift für Mobiltelefone.

Technische Daten:

  • Maße: 87 x 53 x22mm
  • Gewicht: 74 Gramm
  • Stand-by-Zeit: 100 Stunden
  • Sprechzeit: 3 Stunden
  • Typ: Barrenhandy / beschränkt auf sieben Tasten
  • Rufton: Ruftöne können dem Anrufer zugeordnet werden
  • Netz: Dualband GSM – 900/1.800 MHz
  • Besonderheiten: Notruftaste

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